

Neue Tradition für deutsche Tempelritter bei der Inthronisation des neuen schottischen Großmeisters eingeführt
Die geschichtsträchtige Stadt Edinburgh – Sitz des Großpriorats von Schottland – bot den Rahmen für die feierliche Inthronisation des neuen Großmeisters des Ordens. Ähnlich wie vor fünf Jahren war das deutsche Großpriorat mit einer eindrucksvollen hochrangigen Delegation vertreten, die sich in freundschaftlichem Miteinander den internationalen Teilnehmern in Schottland anschloss.
Die Anreise der Teilnehmer erfolgte per Flugzeug, Bahn und Auto – wie in einem Hollywoodfilm, die meisten blieben über Nacht. Anders als bei der letzten Inthronisation wurde der Großmeister diesmal von seiner persönlichen Leibgarde begleitet, die geschlossen mit dem Zug aus Newcastle anreiste – und dabei einheitlich und makellos gekleidet war.


Bei einem vollen Veranstaltungsprogramm und zahlreichen internationalen Vertretungen durfte Deutschland lediglich zwei Vertreter stellen, die offiziell einziehen und vom schottischen Großmeister begrüßt werden konnten. Die übrigen Mitglieder nahmen auf eigens gekennzeichneten Sitzplätzen Platz. Unter einem „Stahlbogen“ schritten Erhabenster Rt Roddy MacKenzie GCT und RE Rt Norbert Schön KCT GMA würdevoll ein.

Zur allgemeinen Überraschung und Freude erhoben sich alle Ritter des Großpriorats von Deutschland im Gleichklang und aus Respekt gegenüber ihrem Großmeister. Der schottische Großmeister – bewegt von dieser Geste und dem herzlichen Empfang der deutschen Delegation – würdigte diese spontane und würdevolle Aktion mit anerkennenden Worten. So entstand an diesem besonderen Tag eine neue ritterliche Tradition.

